Trainerausbildung Dualaktivierung® und Equikinetic® bei Michael Geitner

Block I   21.01. - 24.01.2016  -  Block II 25.02. - 28.02.2016  -  Block III  24.03. -27.03.2016
Rancho Allegro Ranch - Rechtmehring (Oberbayern)


In drei Blöcken fand die Trainerausbildung von Michael Geitner statt. Im ersten Block zur Trainerausbildung wurden die Grundlagen zur Positionsarbeit, der Arbeit mit der Fahne, der Dualaktivierung und der Equikinetic von Michael Geitner gelehrt.

Im zweiten Block folgte die Anatomie des Pferdes, das Gehirn, die Sinnesorgane, Training der Unterrichtserteilung und longierte Dualaktivierung.

 

Im dritten Block gab es Wiederholungen des Gelernten, die Unterrichtserteilung und die gerittene Dualaktivierung wurden gelehrt.
Am Wochendende folgte dann die Prüfung. Schriftlich. Praktisch. Mündlich.

 

Im ersten Block gab es zudem ein Lehrprogramm von Günther Quecke (Physiotherapeut und Ernährungsberater) zu den Grundlagen der Pferdeernährung. Vormittags wurden die Themen in der Theorie gelehrt und per Videomaterial und Lehrprogramm vertieft, am Nachmittag wurden die Inhalte dann praktisch mit den Lehrpferden von Michael Geitner geübt.

Auch Zesel (Mischung aus Zebra und Pferd), über die in den Medien schon viel berichtet wurde, haben wir täglich auf dem Hof begrüßen dürfen.

 

Erster Baustein: Führen und Position
Die wichtigste Frage ist immer "Wer bewegt wen und wer bewegt, der führt".

Über Körpersprache mit dem Pferd kommunizieren und sich so als guter Teamführer positionieren. Tempowechsel für mehr Aufmerksamkeit.

 

Zweiter Baustein: Fahnenarbeit
Über den Wechsel der Gehirnhälften durch Wechselseitiges aktivieren der Augen mit der gelben Fahne steigern wir die Konzentrationsfähigkeit und die Lernfähigkeit unseres Pferdes. Zugleich machen wir das Pferd im Genick locker durch Kippen des Genicks in die jeweilige Richtung der Fahne (rechts/links).

 

Dritter Baustein: Grundkenntnisse Dualaktivierung
Farben blau / gelb (Pferde sind Dichromaten und sehen diese Farben deutlich als Farben den Rest sehen sie in Grauabstufungen und weiß als weiß). Durch den Wechsel der Farben und die Begrenzungen wird wieder der Reiz zum schnellen Wechsel der Gehirnhälften angeregt. Die Aufmerksamkeit wird gesteigert, so auch die Konzentration als Voraussetzung für gutes Lernen. Verbesserung der Koordination und Balance. Mit den Farbreizen und Gassen wird ein klar strukturierter Parcours gelegt.

 

Vierter Baustein: Longieren
Longieren am Kappzaum ohne Hilfsmittel. Position, Koordination und Körpersprache, Seitenwechsel. Ausrüstung, Hand- und Gertenhaltung.
Parcoursaufbau und Zeitsstem.

 

Fünfter Baustein: Gerittene Dualaktivierung
Planvoller Parcoursaufbau, Hindernisse mit vielen Seitenwechseln, Reiten nach Zeitsystem, Nachgeben und Biegen.

 

Sechster Baustein: Eqiuikinetic und Equikinetic mit Equiplace
Muskelaufbautraining mit dem Aufbau gelenkstützender Tiefenmuskulatur.
Longieren in Biegung und Stellung nach einem Intervall Zeitsystem. Beide Seiten des Pferdes werden gleichmäßig durchgearbeitet und so wird die Muskulatur des Pferdes gleichmäßig aufgebaut. Dies hat sehr positiven Einfluss auf seine Balance, Koordination, den Bewegungsablauf und die Kraftentwicklung in der Bewegung. Das Pferd benötigt mit der richtigen Muskulatur viel weniger Energie für die Bewegung und Knochen, Bänder und Sehen werden geschont. Mit dem Equiplace in der Equikinetic hat man noch eine schöne Abwechslung, anstelle der Pause im Schritt darf das Pferd im Equiplace die Pause im Halten machen. Für nervöse, verspannte Pferde sehr von Vorteil, um wirklich zur Ruhe zu kommen. Im Equiplace kann das Pferd das Gelernte abspeichern.

 

Der Equiplace ist sehr vielseitig und in allen Trainingsbausteinen einsetzbar.

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© Vivienne Finke