Trainerfortbildung Working Equitation mit Nuno Jose Avelar

19.-20.09.2019 Reitanlage Haslach

 

Nuno Jose Rodrigues Avelar Europa- und Weltmeister in der Working Equitation sowie Deutscher Nationaltrainer und Ramona Seifert sowie Cora Welsch.

 

Zwei tolle, eindrucksvolle Tage waren es für uns Trainer, um uns mit der Working Equitation vertraut zu machen und einen Einblick in die Trainingsmethode der Working Equitation Deutschland zu bekommen.

 

Die Working Equitation findet ihren Ursprung in Italien und Spanien sowie Portugal, wo aus einer Arbeitsreitweise heraus die Working Equitation entstand.

Auch in Deutschland findet die Working Equitation immer mehr Zuspruch und Mitglieder und das aus gutem Grund. Ein Working Equitation Pferd muss sehr gehorsam, gut ausgebildet und extrem vielseitig sein. Es muss seinem Reiter voll Vertrauen sowie in der Dressur sehr gut ausgebildet sein, um die anspruchsvollen Parcours absolvieren zu können.

 

Es gibt die Organisationen Working Equitation Deutschland (WED) mit einem strengen Reglement und der Working Equitation Organisation (WEO) mit lockereren Regeln (hier ist z.B. auch Bodenarbeit erlaubt).

 

Die Working Equitation Deutschland veranstaltet regelmäßig Turniere. Hier wird geritten in den Klassen von E bis S. Sie besteht in der Regel aus vier Prüfungen. Der Dressur oder auch Dressurkür, dem Stiltrail, dem Speedtrail und der Rinderarbeit.

Die Trailparcours bestehen aus bis zu 15 verschiedenen Hindernissen, die in einer bestimmten Reihenfolge absolviert werden müssen. Es gibt zum Beispiel Brücken, Slalom Vorwärts wie Rückwärts, Tische, Gattertore die geöffnet und geschlossen werden müssen, Ferche, den Sidepass, Fangen eines Ringes mit der Garrocha und vieles mehr. Die Parcours ähneln sich nie und verlangen so einen flexiblen Reiter mit einem unerschrockenen Pferd.

 

Das schöne, solche Parcours lassen sich auch Zuhause ähnlich nachbauen und bringen neue Anreize ins Training. Rhythmus, Takt, Schwung, Wendigkeit sowie punktgenaue Übergänge sind hier gefragt. In den hohen Klassen wird hauptsächlich im Galopp gearbeitet mit fliegenden Wechseln, einhändig geritten. So wird klar, dass die vorherige dressurmäßige Arbeit für ein Working Equitation Pferd unumgänglich ist.

 

Working Equitation Hindernisse mit Dualaktivierungsparcours zu kombinieren ist auch hier sehr gut möglich und bringen neue Anreize in den Trainingsalltag.

Nuno Avelar bei der Arbeit als Trainer zu sehen war eindrucksvoll und macht Spaß auf mehr.

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© Vivienne Finke